Sommerpause des KVFB

Der KVFB verabschiedet sich in eine kleine Sommerpause. Danach geht es mit folgenden Ausstellungsprojekten weiter:

 

identities I Luciano Castelli, Umberto Ciceri, Micha Kähne, Joerg Mandernach, Mel Ramos, Bettina Rheims, Robert Rodger, Elfie Semotan, Andy Warhol

Vernissage: 28.08.20, 19 Uhr (unter Vorbehalt)

Dauer: 29.08. – 27.09.20

 

ZOOM I Jahresausstellung der Mitglieder

Vernissage: 23.10.20 (unter Vorbehalt)

Dauer: 24.10. – 08.11.20

 

Julian Schnabel

Vernissage: 20.11.20, 19 Uhr (unter Vorbehalt)

Dauer: 21.11. – 20.12.20


Über uns

Der Kunstverein Friedberg präsentiert zeitgenössische Kunst. Dabei wird neben bereits bekannten nationalen und internationalen Künstlern auch noch nicht etablierte Kunst berücksichtigt und so Freiraum für ungesicherte, zeitnahe künstlerische Positionen geschaffen. Jenseits von kommerziellen und marktorientierten Interessen ist im KVFB ein Aktionsfeld für die Realisierung künstlerischer Ideen gegeben, das weder Galerien noch Museen bieten können.

 

Mit seinen ambitionierten Ausstellungen ist der Kunstverein eine feste Größe des kulturellen Lebens in Friedberg und der Wetterau. In der Kunstszene wird sein Programm weit über den regionalen Rahmen hinaus wahrgenommen.


Mitglied werden

Werden Sie Mitglied und kommen Sie so in den Vorzug vieler Vorteile wie der ermäßigten Teilnahme an unseren Kunstausflügen, die mehrfach jährlich stattfinden - die nächste fahrt ist bereits am Samstag, 18. Mai, und führt nach Marburg ins neu eröffnete Kunstmuseum.

 

Weiterhin haben diejenigen, die in ihrer Freizeit selbst künstlerisch tätig sind, Gelegen­heit, ihre Arbeiten im Rahmen einer einmal jährlich stattfindenden ­Mitgliederausstellung zu zeigen und darüber gleichzeitig die Möglichkeit zum produktiven Austausch unter Gleichgesinnten zu erhalten.

 

Zudem haben Sie durch eine Mitgliedschaft im KVFB freuen Eintritt in allen deutschen Kunstvereinen, die wie wir Mitglied in der ADKV sind. Mehr Infos hier.


Newsletter

Sie möchten über unser Programm informiert werden u. Infos über zeitgenössische Kunst i. d. Region erhalten? Senden Sie uns eine Mail. Zugleich erteilen Sie uns hiermit die Genehmigung, Ihren Namen und Ihre Mail-Adresse bis auf Widerruf zum Zwecke der Informationsweiterleitung (Informationen über das Programm des KVFB und Informationen zu Kulturellem aus der Region) zu speichern und zu verwenden.

Der KVFB-Rückblick

Heute blicken wir auf zwei weitere Ausstellungen, die Christian Minke in 2012 im KVFB kuratiert hat. 

 760 mm

Im Rahmen der Ausstellung ‚760 mm‘ waren die Bottega NICHTSGESCHOSSEN (Samuel Langer, Jan Ludwig und Alexander Wagner I Akademie der bildenden Künste in München) und Sonja Sofia Yakovleva (Hochschule für Gestaltung, Offenbach) zu Gast.

 

Auf der Einladungskarte waren ein Gleisbett und der Schriftzug 760mm zu sehen. 760mm bezeichnet eine Spurweite, die in der Eisenbahn-Bau und Betriebsordnung geregelt ist. Diese Regelung ist Teil des deutschen Bundesrechts, welches in Deutschland die gesamte Rechtsordnung, also Grundgesetz, Parlamentsgesetze, Rechtsverordnungen und Satzungen des Bundes sowie ungeschriebenes Recht des Bundes umfasst. In der Summe ein Dschungel aus zigtausenden Paragraphen und Verordnungen.

 

Eine der Fragen, der das Ausstellungskonzept mit den damals präsentierten künstlerischen Positionen nachging, lautete: Inwiefern beeinflussen Normen, Vorstellungen und Zwänge die freie Kunst? 

 

Lichtbringer

Ende 2012 gab es ein wahres künstlerisches Feuerwerk. Dafür sorgten die Künstler*innen Thekra Jaziri, Jan Paul Müller, Dominik Gussmann, Johannes Hensel, Julius Klemm und Max Eichhorn – kurz: Die Lichtbringer. In einem elektrizistischen Nebeneinander von Gestiken und Motiven wurde dem künstlerischen Wirken der Lichtbringer erstmals in so konzentrierter Form eine Ausstellung gewidmet.

 

2010 als Illustratoren-Gruppe in Offenbach ins Leben gerufen, hatte sich das künstlerische Spektrum der Lichtbringer zum Zeitpunkt der Ausstellung auch auf weitere Bereiche wie Malerei und Installation ausgedehnt. Die meisten der in die Gruppe involvierten Künstler*innen studierten damals an der Hochschule für Gestaltung in Offenbach, die sich in den Jahren davor einen festen Platz in der Reihe der Gestaltungskaderschmieden auf nationaler Ebene sichern konnte.

 

Figuren mit surrealen Masken ritten auf Superheldenstühlen, fiese Konquistadoren trafen auf wütende Eingeborene. In Form von analogen Zeichnungen, digitalen Illustrationen, Projektionen, Wimmel- und Knickbildern präsentierten die Lichtbringer ihre Arbeiten. Der Phantasie waren dabei keine Grenzen gesetzt. In den Arbeiten der Künstlerinnen und Künstler eröffneten sich Welten, die zum Schauen und Staunen einluden.