14.11. - 13.12.2015 . Helmut Kögler . Retrospektive

Werkbank Kögler . Installation
Werkbank Kögler . Installation

Mit der Retrospektive im Kunstverein Friedberg werden Leben und Werk des Friedberger Bildhauers Helmut Kögler in einem bislang einzigartigen Umfang der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Eine Besonderheit liegt dabei neben der mit Bedacht vorgenommenen Auswahl aus seinem rund 50 Jahre umfassenden künstlerischen Nachlass in den Einblicken, die der Besucher auch in das Privatleben des 1939 in Friedberg geborenen Künstlers erhält.

 

Bereits in der Schule lag ein Fokus Köglers auf dem mit dem Erlernen vielfältiger künstlerischer Techniken einhergehenden Kunstunterricht. Nach seinem Realschulabschluss und der anschließenden kaufmännischen Lehre übernahm er zunächst die Führung des elterlichen Unternehmens im Geschäft für Tapeten- und Bodenbeläge in der Friedberger Kaiserstraße.

 

Ab 1960 fertigte er erste Arbeiten im Bereich der Malerei und Grafik an. Zum Ende der 1960er-Jahre bis hin zum Ende seiner künstlerischen Tätigkeit kurz vor seinem Tod im Jahre 2013 beschäftigte er sich hauptsächlich mit der Plastik. Das zentrale Thema Mensch in seinen positiven und negativen Lebensphasen fesselte ihn zeit seines Lebens.

 

Wenngleich die in der Retrospektive präsentierten, raumgreifenden Installationen, die sein privates bis sehr privates Umfeld nachempfinden und dem Besucher eine Idee von seiner Lebens- und Arbeitswelt vermitteln sollen, sehr dominant wirken, so liegt der Fokus der Schau auf seinen Skulpturen, die im Zeitraum von 1973 bis 2011 entstanden sind und die auch für den Künstler immer im Zentrum seiner künstlerischen Auseinandersetzung standen.


Joachim Albert über die Retrospektive Helmut Kögler
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