18.11. - 17.12.17 . 50 Jahre Edition Hoffmann

 

 

50 Jahre Edition Hoffmann

Vernissage: Samstag, 18.11.2017, 19 Uhr

19.11. – 17.12.2017, Di-So, 15-18 Uhr

 

Das 50-jährige Bestehen der Edition Hoffmann sowie Kooperationen in den vergangenen Jahren mit der Galerie Hoffmann mit ihren 2 Standorten in der Görbelheimer Mühle und in der Ausstellungshalle Friedberg-Ossenheim haben zu diesem gemeinsamen Ausstellungsprojekt bewogen.

 

Gezeigt wird eine Auswahl an Grafiken, Mappen, Multiples aus 50 Jahren der Edition Hoffmann, u.a. von Anne Béothy-Steiner, Hugo Demartini, Cesar Domela, Jean Gorin, Heijo Hangen, Sebastian Hempel, Rudolf Jahns, Verena Loewensberg, Richard-Paul Lohse, Paul Mansouroff, Dora Maurer, Jan van Munster, Anton Stankowski, Klaus Staudt und Lev Nusberg.

 

 

Die Edition Hoffmann hat seit 50 Jahren das Ziel, internationale, konstruktive, konkrete und manchmal experimentelle Kunst zu verlegen. Sie gibt Werke von Künstlern heraus, die mit Kinetik und Licht, mit Magnetismus, Spannung und Balance arbeiten, in winziger Auflage. Die Drucke, Montagen, Stanzungen, Prägungen sind limitiert, datiert und signiert.

 

Gegründet wurde die Edition 1967 in Frankfurt/M. von Hans-Jürgen Slusallek und Heidi Hoffmann an. Die beiden brachen das Studium ab, gründeten diesen Grafikverlag und erweckten zum Teil das Interesse der noch lebenden Pioniere dieser Kunst, etwa aus dem Bauhaus, und zu gleicher Zeit die Fantasie und den Einfallsreichtum junger, internationaler Künstler. Sie arbeiteten parallel an Objekten von Paul Mansouroff, dem Kollegen des russischen Künstlers Malewitsch. Mansouroff konnte seine Objekte + Mappe noch signieren. Slusallek und Hoffmann experimentierten gemeinsam mit Gianni Colombo an seinen kinetischen Arbeiten. Sie verlegten die modularen Arbeiten von Heijo Hangen, das Multiple der Farbreihen von Richard Paul Lohse, sowie später die hard-edge Formen von Leon Polk Smith auf Grafikflächen. Es gelang ihnen, in den Serigrafien von Rupprecht Geiger seine Farbprovokation mit Warnfarben aus dem Straßenbau in die Kunst zu bannen.